19.06.1918 - 552 bekannte deutsche Kriegstote
Karl Schmidt
Hans Mehnert
Hermann Odenthal
Gotthard Schöne
Reinhold Harwardt
Otto Ruppenthal
Walter Hillig
Kurt Seupel
Josef Peters
Alwin Winter
Wilhelm Jürgensmeier
Franz Eichelmann
August Herffs
Heinrich Horn
Jakob Mayer
Hermann Wösten
Stanislaus Pawelski
Walter Wasielewski
Ulrich Hagg
Ernst Albrecht
Eugen Brodbeck
Franz Briechle
Georg Ullrich
Michael Singer
Otto Hermann
Otto Hoffmann
Martin Röll
Gustav Heublein
Wilhelm Buddenberg
Julius Cherkus
Walter Lindemann
August Schlage
Martin Krause
Paul Rauterkus
Karl Jeske
August Bauer
Nikolaus Grüner
Robert Schuld
Oskar Freischlad
Edmund Langenau
Karl Kehrer
Friedrich Stratmann
Alfred Meyer
Augustin Wieder
Hermann Westphal
Hermann Hanke
Adolf Weber
Peter Steger
Christoph Brandt
Friedrich Rapp
Reinhold Hupke
Franz Heller
Saverio Di Giambattista Soldati
Otto Winter
Heinrich Kessler
Johann Ksiaszkowski
Otto Streck
Josef Schmid
Heinrich Eichhorn
Heinrich Möller
Albin Faber
Otto Domaske
Arthur Kuhn
Paul Nieder
Hermann Nageldinger
Luigi Serchione
Leo Anstett
Franz Sturm
Wilhelm Gackenholz
Karl Miller
Ernst Schodder
Paul Vetter
Paul Dreke
Sebastian Kulzer
Thomas Ponizy
Stanislaus Dudzick
Kurt Möller
Menno Groneveld
Heinrich Schreibweiss
Julius Busse
Paul Schuster
Karl Reissmüller
Anton Grabowski
Friedrich Sperber
Spiridon Iwanenko
Wolfgang Bartens
Anton Seidenader
Alfred Anders
Heinrich Schlund
Paul Reimann
Friedrich Meuser
Otto Grämmel
Oskar Krannich
Bernhard Czerny
Ernst Raabe
Kilian Schaber
Heinrich Müller
Andreas Krüger
Karl Bienefeld
Peter Kilian

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister